Organisation
Forensische Psychiatrische Klinik in Assen
Forensische Hoch- und Intensivpflege / Teil der GGZ Drenthe
Szenario
- Beschreibung des Patienten/Klienten
Männlich, ungefähr 50 Jahre alt. Bekannt für Angststörungen. Früherer Alkoholkonsum. Leidet an einer schizophrenen Störung, gegen die er Medikamente einnimmt. Darin ist er stabil. Um die Angst zu unterdrücken, erhält er täglich Lorazepam. Dies auf seinen eigenen Wunsch. Die Angst äußert sich darin, dass er sich in sein Zimmer zurückzieht und die Tür abschließt, wenn er nachts ausgeht. Auch dies auf seinen eigenen Wunsch.
- Was ist der Zweck der Verwendung von VRelax?
Es wurde ad hoc mit folgender Begründung angeboten: ,Gerne stelle ich Ihnen Ihr Arzneimittel zur Verfügung. Aber schon mal vorab möchte ich euch die Brille ans Herz legen. Probieren Sie dieses hier aus und sagen Sie mir, was Sie davon halten.‘
- Warum wurde VRelax als Medizinprodukt ausgewählt?
Denn Medikamente helfen zwar, doch auf lange Sicht sollte man auch ohne Medikamente sicherer im Leben stehen können. Irgendwo muss also die Option „einmal ohne Medikamente“ probiert werden.
Das Engagement von VRelax
- Wie wurde VRelax in der Organisation eingesetzt?
Am Anfang immer unabhängig. Bei guten Ergebnissen und allseitigem Vertrauen kann der Patient es selbständig versuchen. Die Zeitdauer verlängert sich.
- Was war es Ergebnis?
Nach der Sitzung gab der Patient an, dass er seine Medikamente nicht benötige. Der Patient verwendete VRelax anschließend mehrere Tage lang nicht, fragte während dieser Tage jedoch nicht erneut nach seinem Medikament. „Das ist nicht nötig, ich bin entspannt genug, weil ich immer noch von der Schönheit der Bilder, die ich gesehen habe, beeindruckt bin.“ (Frei übersetzt.)
- Was sind auf Grundlage der oben genannten Erkenntnisse die nächsten Schritte für die Organisation?
Wir haben es immer wieder angeboten, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Manchmal erfolgt im Anschluss noch eine Medikamenteneinnahme, oft erfolgt jedoch kein Medikamentenwunsch.
in Groningen hergestellt